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5 Bartpflege Tipps die Du als Bartträger jeden Morgen beachten solltest

von Chris

Egal ob Morgenmensch oder nicht – eine anständige Bartpflege ist ein Muss. Eine effiziente Morgenroutine kostet dich weder viel Zeit noch ist sie mega aufwändig.

Die folgenden Bartpflege Tipps eignen sich sowohl für die Bartpflege von kürzen Bärten als auch für Vollbärte und können in weniger als 5 Minuten umgesetzt werden. Es bleibt also noch genügend Zeit für eine leckere Tasse Kaffee oder einen Blick in die Zeitung – versprochen!

Ganz easy in den Tag starten und deinem Bart gleichzeitig etwas Gutes tun? Was willst du mehr!

Schritt#1: Waschen

Wie die meisten Männer gehörst du bestimmt zur Spezies der „Morgenduscher“. Vielleicht fragst du dich, ob häufiges Waschen deinem Bart gut tut? Generell gilt, dass du deinen Bart gleich oft wie deine Haare waschen solltest. Dennoch ist dein Bart ja nicht jeden Tag so „verschmutzt“, dass eine Wäsche mit Seife notwendig ist. Den Bart ab und an nur mit warmem Wasser auszuwaschen und alle 2-3 Tage mit Shampoo zu waschen ist also total in Ordnung.

Hier sind noch ein paar wichtige Punkte, die bei der (Bart-)Wäsche zu beachten sind:

  • Die Wassertemperatur sollte nicht zu heiß sein, denn dadurch trocknet die Haut aus. Bekanntermaßen kann trockene Haut Juckreiz auslösen. Daher lieber auf wohltemperiertes oder kaltes Wasser zurückgreifen – wobei letzteres für einen extra Frischekick am Morgen sorgt.
  • Neben der perfekten Temperatur stellt sich die Frage, mit welcher Seife du deinen Bart am besten beglückst. Generell gilt, dass du natürlich auch auf ein handelsübliches Haarshampoo zurückgreifen kannst. In diesem Fall solltest du aber darauf achten, ein rückfettendes, mildes und ph-neutrales Shampoo auszuwählen, welches möglichst keine Parabene oder Silikone enthält. Denn ein handelsübliches Shampoo ist darauf ausgelegt, Verschmutzungen (und somit auch körpereigenes Fett) von der Kopfhaut zu entfernen. Deine Barthaare benötigen allerdings viele Nährstoffe und Feuchtigkeit um weich, gesund und geschmeidig auszusehen. Besser auf die Bedürfnisse von Barthaare und Gesichtshaut abgestimmte Bartpflege Produkte wie Bartshampoo oder Bartseife sind natürlich besonders bei häufiger Anwendung, sensibler Haut oder Juckreiz empfehlenswert.
  • Nach dem Einseifen den Bart einmal gründlich mit einem Bartkamm bearbeiten – dadurch werden die Barthaare entwirrt und lose Haare entfernt. Außerdem soll diese Art der Massage die Haarfollikel anregen und den Bartwuchs beschleunigen. Die sanfte Stimulation ist also eine kleine Wellnesskur für deinen Bart.

Schritt #2: Trocknen

Nach der erquickenden morgendlichen Dusche und der Bartwäsche sollte der Bart mit einem sauberen Handtuch sanft trocken getupft werden. Achte bitte darauf, dass du den Bart niemals hektisch trocken rubbelst.

Ob du die Barthaare auch mit dem Föhn trocknen kannst? Es gibt Bartträger, die darauf schwören. Allerdings trocknet die heiße Luft des Föhns die Gesichtshaut und Barthaare eher aus, was wiederum Spliss und Juckreiz begünstigen kann. Wenn du eher zu trockener Haut neigst, ist es jedenfalls nicht empfehlenswert. Außerdem muss der Bart für den nächsten Schritt auch nicht knochentrocken sein 😉 Wichtig ist einfach, dass der Bart nicht mehr pitschnass ist.

Schritt #3: Trimmen

Ganz unter dem Motto „Bigger is better“ wagen sich viele nicht an das Trimmen heran, bis sie die gewünschte Bartlänge erreicht haben. Klar – den Bart wachsen zu lassen ist natürlich harte Arbeit und das Ziel: DER perfekte Vollbart soll möglichst schnell erreicht werden. Trimmen ist allerdings ein super Mittel um splissige Enden zu entfernen und den Bart zu formen. Es wird Tage geben, an denen Du nur nur einige wenige abschneidest oder kürzt. Den Bart täglich etwas zu stutzen – ein paar Schnitte mit der Bartschere hier und da – kosten wesentlich weniger Zeit als eine monatliche Rundum-Behandlung. Dann ist es zudem viel schwieriger die Bartform wieder herzustellen.

Schritt #4: Kämmen

Eines der wichtigsten und vielleicht am meisten unterschätzten Tools für die Bartpflege: der Bartkamm! Durch den Einsatz eines Kamms werden lose Haare mühelos entfernt, dein Bart sieht dichter und vor allem gesünder aus. Da bei den meisten Männern der Bart etwas ungleichmäßig wächst, lassen sich die Barthaare durch den Kamm etwas gleichmäßiger verteilen. Also Leute, hört auf euch ständig mit den Fingern durch den Bart zu fahren und die Barthaare zu ordnen! Wer Morgens den Bart einmal gründlich durchkämmt ist perfekt gerüstet für den Tag.

Schritt #5: Bartöl einmassieren

Nach der Pflicht kommt nun die Kür. Wenn der Bart gut durchgekämmt ist kann das Bartöl gründlich in den Bart einmassiert werden. Im Allgemeinen wollen es Männer ja mit der Pflege nicht übertreiben – aber ein Bartpflegeöl versorgt die Gesichtshaut mit genügend Feuchtigkeit und macht den Bart weicher. Abhängig von der jeweiligen Bartlänge und Dichte reichen schon ein paar Tropfen aus. Wichtig ist, dass das Bartöl sehr gründlich und gleichmäßig verteilt wird. Am besten benutzt du hierfür eine Bartbürste – denn das Bartöl gelangt so bis in die Tiefen zu den Haarwurzeln und der Gesichtshaut.

Ist dein Bart länger als ein 3-Tage-Bart kannst du zusätzlich noch ein Bartbalsam anwenden. Durch das enthaltene Bienenwachs bekommt der Bart nochmal etwas mehr Halt und bleibt besser in Form.

Besonders bei längeren Bärten ist es unerlässlich, den Bart zu stylen. Beispielsweise mit einer Bartwichse oder Bartwachs – so bleibt der Bart den ganzen Tag in Form.

Fazit

So, das ging jetzt wirklich schnell, oder? Von den versprochenen fünf Minuten sind vielleicht sogar noch ein paar Sekunden übrig. Denk dran, egal ob kurzer Bart, Dreitagebart oder Vollbart – dein Bart wird dir dieses Investment danken und für viele neidische und bewundernde Blicke sorgen. Denn ein gepflegter Bart ist deine Visitenkarte.